Auch nach der Osterpause setzt der VfL seine Siegesserie fort und gewinnt bei den abstiegsbedrohten Aachenern am Ende deutlich mit 36:28 (19:15).

In der ersten Osterwoche verordnete Trainer Ingo Drießen seiner Mannschaft eine Pause. Zu viele Spieler waren angeschlagen oder standen gar nicht zur Verfügung. Zwar entspannte sich die personelle Lage im Verlauf der Woche etwas, dennoch konnte bis zum Spiel am Wochenende kein vollständiger Kader gestellt werden.
Besonders schmerzlich war das Fehlen von Torhüter Jannis Kleynen. Auch die Ausfälle von Marlon Faust, Yannick Schürmann, Luis Kohlen und Tizian Schappacher mussten aufgefangen werden. Positiv hingegen: Tim Gellin kehrte nach fünfwöchiger Verletzungspause zurück ins Team.

Zum Spiel:
Da der Brühler TV sein Spiel gegen Schlusslicht Birkesdorf erwartungsgemäß gewann, stand der VfL unter Zugzwang. Die Blau-Weißen begannen in ihrer gewohnten Formation, lediglich Tim Ritzerfeld rückte für den fehlenden Marlon Faust auf der Mitte in die Startaufstellung.
Der Start verlief zunächst nicht wie gewünscht. Unkonzentriertheiten in der Defensive ermöglichten Aachen eine frühe Führung. Das Trainergespann reagierte mit einer Umstellung in der Abwehr. Ein Schritt, der sich schnell bezahlt machte.
Bis zur 16. Minute (8:10) lief Bardenberg noch einem Rückstand hinterher. Die 11:10-Führung in der 19. Minute sollte jedoch die letzte Führung der Gastgeber bleiben. Anschließend übernahm der VfL zunehmend die Kontrolle und setzte sich bis zur Halbzeit auf vier Tore ab.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich in der Sporthalle Neuköllnerstraße ein Spiel, das die Gäste immer deutlicher bestimmten. Vor allem Tim Ritzerfeld und Paul Drießen sorgten mit viel Zug zum Tor und starkem Eins-gegen-Eins Aktionen für Druck. Andrew Akintunde überzeugte mit Dynamik und Torgefahr und stellte die Aachener Abwehr immer wieder vor Probleme. Auch Ben Müller nutzte seine Chancen auf der Außenbahn konsequent.
Spätestens in der 48. Minute war die Partie entschieden: Nach einem Ballgewinn traf Adrian Michelmann ins leere Tor zum 30:22.

Fazit:
Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen in der Defensive fand der VfL immer besser ins Spiel und setzte sich am Ende klar durch. Aachen konnte personell und konditionell nicht über die gesamte Spielzeit dagegenhalten, zudem sprach die individuelle Qualität klar für Bardenberg.
Am kommenden Samstag empfängt der VfL um 18 Uhr die Eschweiler SG zum nächsten Derby in der Walter-Rütt-Halle. Trotz des deutlichen Hinspielerfolges (39:22) ist Vorsicht geboten. In der vergangenen Saison konnte Eschweiler die Punkte aus Bardenberg entführen. Das haben wir nicht vergessen!
Sollte auch dieses Spiel erfolgreich gestaltet werden, wartet als Belohnung am 25.04. das richtungsweisende Duell beim Tabellenzweiten in Brühl.
Nur der VfL.