VfL Bardenberg krönt eine herausragende Saison mit dem Meistertitel und dem Aufstieg
Oberliga, Oberliga – hey hey!
Am ungewohnten Mittwochabend hat der VfL Bardenberg Vereinsgeschichte geschrieben: Mit einem eindrucksvollen 40:23 (20:9)-Heimsieg gegen die HSG Merkstein sicherte sich das Team von Trainer Ingo Drießen vorzeitig die Meisterschaft in der Verbandsliga Nordrhein – und damit den Aufstieg in die Oberliga. Bei nun fünf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten HSV Frechen und noch zwei ausstehenden Spielen ist dem VfL der erste Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Der Aufstieg ist perfekt.

Von Beginn an auf Titelkurs
Der VfL ließ von der ersten Minute an keinen Zweifel daran, dass der noch fehlende Punkt an diesem Abend unbedingt geholt werden sollte. Zwar ging Merkstein mit 0:1 in Führung, doch dieses sollte die letzte Führung der Gäste bleiben.
Nach einem furiosen 8:0 Lauf der Bardenberger sah sich die HSG bereits in der 10. Minute zu einer frühen Auszeit gezwungen – ohne Erfolg. Mit viel Tempo, Aggressivität in der Abwehr und schnellem Umschaltspiel bauten die Hausherren den Vorsprung kontinuierlich aus. Spätestens beim Stand von 15:5 in der 21. Minute war klar, wohin dieser Handballabend führen würde. Besonders Adrian Michelmann sprühte vor Spielfreude und war mit neun Treffern bester Torschütze der Partie. Auch eine Manndeckung gegen Paul Drießen brachte keine Wirkung – im Gegenteil: Sie öffnete Räume, die das restliche Team konsequent nutzte. Zur Halbzeit stand ein deutliches 20:9, das bereits einer Vorentscheidung gleichkam.
Souverän auch nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel knüpfte der VfL nahtlos an die starke erste Hälfte an. Merkstein wurde weiter konsequent auf Distanz gehalten, was den Trainern die Möglichkeit gab, früh und viel zu wechseln – ohne Qualitätsverlust.
Über 25:11 (37. Minute) und 36:20 (56. Minute) spielten die Blau-Weißen die Partie konzentriert zu Ende und ließen den Gästen an diesem Abend nicht den Hauch einer Chance. Die Defensive stand über weite Strecken exzellent, unterstützt von einer starken Torhüterleistung.
Emotionen pur
Mit der Schlusssirene war es dann endgültig geschafft. Das „Dörflein‑Lied“ hallte durch die Halle, begleitet von lauten Gesängen:
„Oberliga, Oberliga – hey hey!“
Ein historischer Moment für den Verein – und für viele Spieler, Verantwortliche und Fans die Krönung jahrelanger Arbeit.

Trainerstimme
Trainer Ingo Drießen zeigte sich nach dem feststehenden Aufstieg hochzufrieden:
„Wir haben über weite Strecken exzellent verteidigt, dazu kam eine starke Torhüterleistung. Im Angriff haben wir mit hohem Tempo und einer geringen Fehlerquote gespielt. Insgesamt war das eine sehr souveräne Leistung.
Besonders freut mich, dass mit Mattis Errenst der nächste talentierte A‑Jugendliche den Weg in die Mannschaft findet. Gegen Brühl war er noch sehr nervös, diesmal ist er deutlich besser ins Spiel gekommen und hat gezeigt, warum wir ihm dieses Vertrauen schenken.
Aber es wäre falsch nur einige Spieler zu nennen. Der gesamte Kader hat über die Saison hinweg einen Riesenjob gemacht. Das gleiche gilt für den Staff. Das ist der Verdienst vieler in diesem Verein.“
Eine Saison für die Geschichtsbücher
Mit nur einer Niederlage in der gesamten Saison krönt der VfL Bardenberg eine herausragende Spielzeit und darf sich völlig verdient Meister der Verbandsliga Nordrhein nennen. Es ist der erste Aufstieg in die Oberliga nach 20-jähriger Abstinenz – ein echter Meilenstein für den Verein.

Feiern ausdrücklich erwünscht!
Ganz abgeschlossen ist die Saison aber noch nicht:
Am Samstag, den 9. Mai, empfängt der VfL den Birkesdorfer TV in der Walter‑Rütt‑Halle. Anwurf ist um 18:00 Uhr – und ab dann soll nicht nur Handball gespielt, sondern auch der Aufstieg gefeiert werden.
Kommt vorbei, bringt Stimmung mit und feiert gemeinsam mit der Mannschaft diesen historischen Erfolg.
Es dürfte ein langer Abend und eine noch längere Nacht werden.
PS:
Nicht nur die 1. Herren haben Grund zur Freude:
Auch die 3. Damen unserer Spielgemeinschaft sowie die 4. Herrenmannschaft konnten in dieser Saison die Meisterschaft feiern. Ein außergewöhnliches Jahr für den gesamten Verein!
Nur der VfL!